Bernd Bielen – Rheinländer im Herzen, im Norden zu Hause und bei It’s Business Time (IBT) der Kopf hinter LIEFAIRKETTE® 360. Ich bringe Ordnung in Lieferketten, Nachweise und Vorschriften – und kümmere mich um die fachlichen Fragen, während die Betriebe ihrem Handwerk nachgehen. Ich verbinde Fachwissen mit Klartext, persönlicher Begleitung und der Überzeugung: Man kann seine Verantwortung ernst nehmen, ohne dabei bierernst zu werden.
Aktueller Anlass ist die EU-Entwaldungsverordnung, kurz EUDR (EU Deforestation Regulation). Ihre Verschiebungen und Vereinfachungen sorgen für Gesprächsstoff – und offenbar gelegentlich für die Hoffnung, damit sei das Thema erledigt. Dabei bleiben die jeweils geltenden gesetzlichen Pflichten bestehen. Hinzu kommen die Anforderungen von Kunden, öffentlichen Auftraggebern und nachhaltigen Bauprojekten.
In meinem Arbeitsalltag begegnen mir deshalb immer wieder dieselben Fragen: „Muss man das wirklich einhalten?“, „Brauchen wir diese Nachweise überhaupt?“ und „Was bringt uns das alles?“ Daraus werden mitunter ausdauernde Diskussionen – als hätte ich die Vorschriften persönlich erfunden. 😉
Dabei entscheidet jeder Betriebsinhaber und Unternehmer selbst, wie er seinen Betrieb führt. Welche gesetzlichen Pflichten gelten, steht allerdings nicht zur freien Wahl. Die Verantwortung für den eigenen Umgang damit bleibt beim Betrieb.
Als gebürtiger Rheinländer bin ich auch nach meinem Umzug in den Norden im Herzen einer geblieben. Ich lebe das Kölsche Grundgesetz: Es bringt einen mit Gelassenheit, gesundem Menschenverstand und dem notwendigen Humor durchs Leben.
Das Kölsche Grundgesetz ist kein offizielles Gesetzbuch, sondern eine Sammlung rheinischer Lebensweisheiten. Bekannt gemacht hat diese unter anderem der Kabarettist Konrad Beikircher mit seinem Buch „Et kütt wie et kütt – Das Rheinische Grundgesetz“. Die elf Artikel stehen für Zuversicht, Offenheit, kritisches Hinterfragen, Geselligkeit und die Fähigkeit, sich selbst nicht immer ganz so wichtig zu nehmen.
Gerade dort, wo Vorschriften, Nachweise und Formalitäten den Alltag bestimmen, helfen Lebensweisheit, Gelassenheit und Humor. Sie machen die Anforderungen nicht weniger verbindlich – aber den Umgang damit oft leichter.
Meine Aufgabe ist es, Anforderungen verständlich einzuordnen, fachlich fundierte Lösungen anzubieten und mich um die vereinbarte Umsetzung zu kümmern. Dazu gehören für mich klares Fachwissen, persönliche Verlässlichkeit und eine ordentliche Portion rheinische Lebensart.
Die Betriebe, denen ich diese Verbindung vermitteln kann, sind mit unserer Zusammenarbeit hochgradig zufrieden. Weil sie wissen, woran sie sind, einen Ansprechpartner haben, der sich kümmert – und bei aller Ernsthaftigkeit auch einmal gemeinsam lachen können.
Deshalb habe ich die elf Artikel auf unseren Arbeitsalltag übertragen. Bei jedem steht zunächst sein ursprünglicher Gedanke, danach folgt meine persönliche Betrachtung zu EUDR, Kundenanforderungen und betrieblichen Nachweisen. Mit einem Augenzwinkern, einer kleinen Spitze hier und da – und einem durchaus ernsten Kern.
Denn Verantwortung lässt sich besser tragen, wenn man dabei das Lachen nicht verliert.
Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit für die folgenden elf Artikel. Ich bin überzeugt: Danach sehen Sie klarer, ob in Ihrem Betrieb etwas zu tun ist – und wenn ja, was. Vielleicht erkennen Sie dabei sogar eine Chance, wo bisher nur Bürokratie stand. 😉